Speaker-Agentur für Finanzdienstleister und Fintechs
Eine Speaker-Agentur für Finanzdienstleister und Fintechs recherchiert passende Konferenzen und entwickelt Vortrag und Abstracts für dich. Sie reicht in deinem Namen ein und begleitet dich bis zur Bühne. Ziel ist der Auftritt als Speaker auf einer Fintech-Konferenz oder einer anderen Fachbühne der Branche, vor Menschen, die später Kunden werden können. Ein Abstract ist die kurze Beschreibung eines geplanten Vortrags, über die ein Programmkomitee, also die Jury einer Konferenz, entscheidet. Dieser Beitrag zeigt, welche Bühnen die Finanzbranche hat, wie die Freigabe durch Compliance gelingt, welche Arbeit eine Agentur dir abnimmt und was sie kostet: ab 990 € netto im Monat startet die Zusammenarbeit.

Eine Speaker-Agentur für Finanzdienstleister und Fintechs recherchiert passende Konferenzen und entwickelt Vortrag und Abstracts für dich. Sie reicht in deinem Namen ein und begleitet dich bis zur Bühne. Ziel ist der Auftritt als Speaker auf einer Fintech-Konferenz oder einer anderen Fachbühne der Branche, vor Menschen, die später Kunden werden können. Ein Abstract ist die kurze Beschreibung eines geplanten Vortrags, über die ein Programmkomitee, also die Jury einer Konferenz, entscheidet. Dieser Beitrag zeigt, welche Bühnen die Finanzbranche hat, wie die Freigabe durch Compliance gelingt, welche Arbeit eine Agentur dir abnimmt und was sie kostet: ab 990 € netto im Monat startet die Zusammenarbeit.
Warum die Finanzbranche eine eigene Antwort auf die Agenturfrage braucht
Wer in der Finanzbranche Beratung, Software oder eine Dienstleistung verkauft, bietet meist etwas an, das sich schlecht in einer Anzeige erklären lässt und dem Käufer Vertrauen abverlangt. Für Berater von Banken gilt das ebenso wie für Fintech-Gründer: Der Käufer will vor der Entscheidung sehen, dass jemand sein Fach versteht. Eine Fachkonferenz bietet dafür die Gelegenheit, weil im Publikum Menschen sitzen, die ein Problem aus diesem Fach lösen müssen, und ein Vortrag zeigt Kompetenz an einem konkreten Beispiel.
Bei Banken und Versicherern entscheiden über Einkäufe meist mehrere Personen mit, etwa aus Fachbereich und IT, dazu oft der Einkauf. Das Modell des Buying Center, das Frederick Webster und Yoram Wind Anfang der 1970er-Jahre beschrieben haben, unterscheidet in einem solchen Gremium Rollen wie Nutzer, Beeinflusser, Entscheider, Einkäufer und Informationsfilter. Wie ein solches Gremium arbeitet, beschreibt der Beitrag zum Buying Center im B2B. Ein Vortrag kann mehrere dieser Rollen im selben Saal erreichen, und ein Auftritt wirkt weiter, wenn danach jemand deinen Namen in seinem Unternehmen nennt.
Berater und Gründer dieser Branche haben volle Kalender, und die Arbeit für einen Konferenzauftritt fällt über Monate verteilt an: Konferenzen suchen, Fristen halten, Abstracts schreiben, nachfassen. Schon die Recherche kostet Zeit. Unsere Konferenzdatenbank führt rund 22.700 Konferenzen und zum Stichtag rund 1.500 offene Calls for Papers, also öffentliche Ausschreibungen, mit denen Konferenzen Vortragsvorschläge einsammeln, und jeder dieser Calls hat seine eigene Frist.
Welche Fintech-Konferenzen und Finanzbühnen gibt es?
Die Bühnen der Finanzbranche verteilen sich auf vier Typen: Fintech- und Payment-Konferenzen, Bankentage und Bankenkongresse, Versicherungstage sowie Technologiekonferenzen mit Finanzschwerpunkt. Wer als Speaker auf eine Fintech-Konferenz will, findet die passenden Bühnen deshalb verteilter, als der Begriff vermuten lässt. Ein Vortrag über Zahlungsverkehr oder Betrugserkennung passt auf eine Technologiebühne ebenso wie auf eine Finanzbühne, und wer nur nach Finanzkonferenzen sucht, übersieht einen Teil der Säle, in denen seine Zielgruppe sitzt.
Zwei bekannte Beispiele zeigen die Spannweite. Die Money20/20 Europe in Amsterdam, eine der großen Konferenzen für Zahlungsverkehr und Fintech, sammelt Sessions über einen offenen Call for Content ein. Die Euro Finance Week in Frankfurt, eine Konferenzwoche der Banken- und Finanzmarktbranche, besetzt ihr Programm überwiegend über Einladung und Partnerschaften. Zwischen diesen beiden Polen liegen die Branchentage der Verbände sowie Fachkonferenzen zu einzelnen Themen wie Regulierung oder Risikomanagement.
Zwei Wege auf die Bühne: offener Call und direkte Ansprache
Der erste Weg führt über den Call for Papers. Viele Technologie- und Fintech-Konferenzen schreiben ihre Vortragsplätze öffentlich aus, und eine Einreichung im Winter führt häufig zu einem Auftritt im Frühjahr. Nach einer verpassten Frist bleibt die nächste Ausgabe der Konferenz, meist ein Jahr später.
Wie hoch die Chance je Einreichung ist, zeigen unsere eigenen Zahlen. Wir haben für Kunden 2.189 Abstracts eingereicht, von denen 1.374 entschieden sind: 94 wurden angenommen und 1.280 abgelehnt, das sind rund 7 Prozent je Abstract. Je Konferenz kommen wir auf bis zu 19 Prozent Zusagen, denn wir reichen je Konferenz oft mehrere Abstracts ein, während marktüblich bei dieser Menge an Einreichungen höchstens 5 Prozent liegen. Die Einordnung dieser Quoten steht im Beitrag Annahmequote beim Call for Papers.
Der zweite Weg läuft über die direkte Ansprache. Branchen- und Verbandskonferenzen der Finanzwelt besetzen ihr Programm überwiegend durch Einladung, und dort zählt, dass ein Veranstalter dich und dein Thema kennt, bevor er sein Programm plant. Wie sich solche Veranstalter erreichen lassen, beschreibt der Beitrag Veranstalter direkt anschreiben.
Was muss ich bei Compliance und Freigabe von Vorträgen in Banken beachten?
In Banken und Versicherern braucht ein externer Vortrag vor der Einreichung die Freigabe der internen Stellen, meist Kommunikation und Compliance, und diese Freigabe planst du einmal für Vortrag und Abstracts ein. Geprüft wird dabei, ob der Vortrag vertrauliche Informationen enthält, ob Kundenbeispiele das Bankgeheimnis und den Datenschutz wahren und ob Aussagen zu Produkten als Werbung gelten. Für Wertpapierdienstleister gilt, dass Informationen an Kunden einschließlich Marketingmitteilungen redlich, eindeutig und nicht irreführend sein müssen (§ 63 Abs. 6 WpHG). Börsennotierte Häuser achten nach der europäischen Marktmissbrauchsverordnung zusätzlich darauf, dass kein Vortrag Insiderinformationen berührt. Dieser Beitrag gibt einen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung.
Für die Finanzbranche hat die einmalige Freigabe bei Stage Starter deshalb einen praktischen Vorteil. Der Vortrag mit seinen Abstracts geht einmal durch Kommunikation und Compliance und muss nicht bei jeder Konferenz neu vorgelegt werden, und Anpassungen an einzelne Formulare bleiben innerhalb des freigegebenen Inhalts. Die internen Regeln deines Unternehmens klären wir vor dem Start, damit der Freigabeprozess keine Frist kostet.
Was eine Speaker-Agentur für Finanzdienstleister übernimmt
Diese Arbeit übernimmt Stage Starter für dich: Wir finden die passenden Calls, schreiben die Einreichung und reichen ein. Davor entwickeln wir mit dir Vortrag und Abstracts, danach fassen wir nach und begleiten dich bis zur Bühne, bei Konferenzen ohne Call auch über die direkte Ansprache des Veranstalters. Von dir brauchen wir dein Fachwissen und eine Freigabe: Du gibst Vortrag und Abstracts einmal vor dem Start frei, danach reichen wir ein, ohne dass jede einzelne Einreichung bei dir landet. Die Gespräche nach dem Auftritt führst du selbst, denn dort entscheidet sich, ob aus einem Kontakt ein Auftrag wird. Leistungen und Modelle von Agenturen insgesamt ordnet der Leitfaden Speaker-Agentur ein.
Die Entwicklung des Vortrags braucht Zeit, weil das Thema so geschnitten sein muss, dass ein Programmkomitee darin einen Gewinn für sein Publikum sieht. Ein Vortrag über ein Produkt hat auf einer Fachbühne wenig Aussicht, ein Vortrag über ein Problem des Publikums deutlich mehr. Gut an kommen auf Finanzkonferenzen Themen, die Banken und Versicherer gerade umbauen müssen: künstliche Intelligenz in Kreditprozess und Betrugserkennung, Zahlungsverkehr in Echtzeit, die Umsetzung neuer Regulierung wie der europäischen Vorgaben zur digitalen Betriebsstabilität (DORA), Nachhaltigkeit im Kreditgeschäft und die Ablösung alter Kernbankensysteme.
Was die Zusammenarbeit kostet und was ein gekaufter Platz kostet
Bei Stage Starter startet die Zusammenarbeit ab 990 € netto im Monat. Wer vorher einen schriftlichen Fahrplan möchte, beginnt mit dem Speaker Audit ab 2.000 € netto, der bei Buchung der Agentur angerechnet wird. Daneben gibt es Angebote, bei denen ein Veranstalter Sprechplätze verkauft: Pay to Speak kostet auf Finanzkonferenzen schnell 10.000 Euro und mehr für einen einzigen Vortragsplatz, so viel wie rund zehn Monate Agenturarbeit, in denen wir an vielen Einreichungen für dich arbeiten. Gesponserte Sessions sind im Programm oft nicht gekennzeichnet, ein Fachpublikum ordnet sie aber am Inhalt ein.
Welche Preismodelle es am Markt gibt und was in einer Pauschale stecken sollte, steht im Beitrag Was kostet eine Speaker-Agentur?. Eine Zusage kann keine Agentur garantieren, darüber entscheidet das Programmkomitee der jeweiligen Konferenz.
Für wen sich das Modell am stärksten rechnet
Am stärksten rechnet sich das Modell für Berater und Fintech-Gründer, die B2B-Kunden gewinnen wollen und deren Aufträge groß genug sind, dass ein einziger neuer Kunde die Monatspauschalen eines Jahres deckt, die zusammen 11.880 € netto auf zwölf Monate betragen. Das gilt besonders dort, wo der Kalender keine Wochen für Recherche und Nachfassen hergibt. Fachkonferenzen erreichen Entscheider in Unternehmen, und dieses Publikum macht den Weg für B2B-Anbieter mit hohem Auftragswert so wirksam. Wer lieber selbst einreicht, wählt die aufwendigere Alternative und rechnet die Tage, die Recherche und Nachfassen binden, am besten als Kosten mit.
Häufige Fragen
Gibt es eine Speaker-Agentur speziell für Finanzdienstleister?
Ja, Stage Starter bringt Finanzdienstleister und Fintechs auf die Bühnen ihrer Branche, mit dem Ziel, darüber B2B-Kunden zu gewinnen. Wir recherchieren die passenden Konferenzen und entwickeln Vortrag und Abstracts. Danach reichen wir in deinem Namen ein, bei Konferenzen ohne Call auch über die direkte Ansprache des Veranstalters, und begleiten dich bis zur Bühne.
Wie komme ich als Speaker auf eine Fintech-Konferenz?
Auf eine Fintech-Konferenz kommst du über einen Call for Papers, den viele Konferenzen öffentlich ausschreiben, oder über die direkte Ansprache des Veranstalters. Dein Vortragsvorschlag muss ein Problem des Publikums lösen, und die Frist entscheidet, ob du in dieser Ausgabe noch dabei bist. Eine Agentur wie Stage Starter übernimmt die Arbeit von der Recherche bis zur Einreichung.
Welche Fintech-Konferenzen gibt es?
Es gibt Fintech- und Payment-Konferenzen, Bankentage und Bankenkongresse, Versicherungstage und Technologiekonferenzen mit Finanzschwerpunkt. Bekannte Beispiele sind die Money20/20 Europe in Amsterdam mit offenem Call for Content und die Euro Finance Week in Frankfurt, die ihr Programm überwiegend über Einladung besetzt. Welche davon zu dir passen, entscheiden dein Thema und die Frage, wo deine künftigen Kunden im Publikum sitzen.
Welche Themen kommen auf Finanzkonferenzen gut an?
Gut an kommen Themen, die Banken und Versicherer gerade umsetzen müssen, etwa künstliche Intelligenz in Kreditprozess und Betrugserkennung, Zahlungsverkehr in Echtzeit oder die Umsetzung neuer Regulierung wie DORA. Programmkomitees wählen Vorträge, die ein Problem mit Erfahrungen aus echten Projekten beleuchten. Produktvorstellungen haben auf Fachbühnen dagegen wenig Aussicht.
Was muss ich bei Compliance und Freigabe von Vorträgen in Banken beachten?
In Banken braucht ein externer Vortrag die Freigabe von Kommunikation und Compliance, bevor er eingereicht wird. Geprüft werden vor allem Kundenbeispiele mit Blick auf Bankgeheimnis und Datenschutz sowie Aussagen, die als Werbung gelten. Bei Stage Starter geht der Vortrag mit seinen Abstracts einmal durch diese Freigabe und muss nicht für jede Konferenz neu vorgelegt werden.
Darf ein Bankmitarbeiter auf Konferenzen über Produkte sprechen?
Ein Bankmitarbeiter darf über Produkte sprechen, wenn die interne Freigabe vorliegt und keine Aussage irreführt. Auf Fachkonferenzen erreicht ein Vortrag über ein Problem des Publikums allerdings mehr als eine Produktvorstellung, die Programmkomitees und Zuhörer als Werbung einordnen. Das Produkt erscheint am besten als ein Beispiel unter mehreren.
Was kostet eine Speaker-Agentur für Fintechs?
Bei Stage Starter startet die Zusammenarbeit ab 990 € netto im Monat, und der vorab buchbare Speaker Audit kostet ab 2.000 € netto, die bei Buchung der Agentur angerechnet werden. Ein gekaufter Vortragsplatz kostet auf Finanzkonferenzen dagegen schnell 10.000 Euro und mehr.
Muss ich als Speaker auf einer Finanzkonferenz für den Vortrag bezahlen?
Nein, auf Fachkonferenzen mit offenem Call entscheidet ein Programmkomitee über die Plätze, ohne dass sie verkauft werden. Bei Pay to Speak kauft der Redner den Platz, meist als Sponsorenpaket, und zahlt dafür schnell 10.000 Euro und mehr für einen einzigen Vortragsplatz. Prüfe in beiden Fällen, ob im Publikum deine künftigen Kunden sitzen.
Für Finanzdienstleister und Fintechs zählt bei der Wahl der Agentur, ob sie beide Wege auf die Bühne kennt, ihre Zahlen offenlegt und die Freigabe so organisiert, dass sie zu den internen Abläufen deines Unternehmens passt. Wie das für dein Thema aussieht, klären wir im Erstgespräch.

Marin Niehues ist Management-Berater und internationaler Speaker. Mit Niehues Consulting begleitet er Organisationen von Scaleups bis DAX40-Konzernen, auf der Bühne hat er über 100 internationale Konferenzeinladungen gesammelt.
Alle Beiträge von Marin Niehues


